Rückabwicklung der Lebensversicherung – so erhalten Sie Ihr Geld zurück

Martin B.(45) ist verärgert. Im Jahr 2005 hat er eine Lebensversicherung abgeschlossen und bereut diesen Vertrag immer mehr. Jetzt denkt er über die Rückabwicklung der Lebensversicherung nach. Das hat gleich mehrere Gründe. Zum einen hat er keinerlei Gegenwert aus der happigen Vermittlungsprovision, die er durch seinen Vertragsabschluss ebenfalls bezahlt, zum anderen fehlen ihm in seiner Police sinnvolle Extraleistungen, etwa für den Eintritt einer Berufsunfähigkeit, komplett. Die Rendite, die die kapitalbindende Versicherung für ihn abwirft, ist, verglichen mit anderen am Markt befindlichen Modellen, äußerst mager. Doch vor allem wurmt es Herrn B., dass er die gezahlten Prämien viel besser in die anstehende Sanierung seines Hauses verwendet hätte. Dem Hinweis eines Freundes, dass auch nach Jahren unter bestimmten Voraussetzungen ein Widerspruch möglich sein sollte, mag er nicht recht Glauben schenken. Doch Martin B. sollte seinem Freund durchaus Glauben schenken: Der Widerruf ist in vielen Fällen tatsächlich erfolgversprechend.

Komplette Rückabwicklung der Lebensversicherung möglich

Das Ausmaß der Änderung der Rechtslage ist laut Bund der Versicherten drastisch. Schätzungen zu Folge dürften weit mehr als 50 Prozent aller Altverträge aufgrund der unzureichenden Belehrung so gestaltet sein, dass die Versicherten verlangen können, dass die damals geschlossene Police rückabgewickelt werden muss. Woher diese große Menge an Verträgen, die zum Widerspruch berechtigen? Dafür gibt es gleich zwei Gründe. Zum einen, weil der durch die Rechtsprechung erfasster Zeitraum zwischen 1994 und 2007 relativ groß ist, sodass hier Millionen von Policen erstellt worden sind. Zum anderen, weil nun auch die Kunden, die ihren Vertrag bereits gekündigt haben, die nachträgliche Rückabwicklung ihrer Lebensversicherung beziehungsweise fondsgebundenen Rentenversicherung noch nachträglich verlangen können.

Früher galt die klassische kapitalbildende Lebensversicherung als probates und deshalb sehr beliebtes Versicherungsmodell. Mit der Zeit hat sich diese Einschätzung deutlich verändert. Das liegt zum einen an der geringen Rendite, die die Versicherer ihren Kunden in Aussicht stellen können. Zum anderen sind im Laufe der Zeit aber auch immer mehr Produkte auf den Markt gekommen, die den Versicherungsnehmern bessere Erträge oder eine bedarfsgerecht zugeschnittene Schutzleistung bieten können. Die Unzufriedenheit der Versicherten stieg, doch gab es lange Zeit keine Möglichkeit, sich der unrentabel gewordenen Lebensversicherung zu entledigen und das Geld für private Zwecke zu nutzen beziehungsweise ein alternatives Versicherungsprodukt zu nutzen.

Unzufriedene Versicherungsnehmer haben es durch die einschlägigen Urteile nun Schwarz auf Weiß, dass eine Rückabwicklung der Lebensversicherung möglich ist, wenn der Versicherer nicht adäquat über den möglichen Widerruf aufgeklärt hatte. Konkret bedeutet das, dass er den Kunden mit dem Vertragsabschluss auch eine sogenannte Widerspruchsbelehrung zukommen lassen musste, die über die Rechte des Kunden genauestens aufklärt. Diese Belehrung muss zwingend schriftlich erfolgt sein. Fehlt diese Information seitens des Versicherungsgebers, kann eine Rückabwicklung der Lebensversicherung verlangt werden. Dies gilt für alle Verträge von Lebens-, aber auch von privaten Rentenversicherungen, deren Abschluss im Zeitraum vom 29.07.1994 und 31.12.2007 liegt.

Inhalt dieser Belehrung ist es, dass dem Versicherungsvertrag innerhalb von 30 Tagen (vor dem 08.12.2004 innerhalb von 14 Tagen) nach Vertragsabschluss noch widersprochen werden kann. Erst nach Ablauf dieser Frist ohne Widerspruch des Kunden galt der Vertrag dann als abgeschlossen. Wenn allerdings keine korrekt formulierte Belehrung über diesen Inhalt dem Versicherungsschein sowie den ihm zugrundeliegenden Bedingungen beigelegt wurde, ist – auch zum heutigen Zeitpunkt – die Rückabwicklung der Lebensversicherung noch möglich.

Was sagt das aktuelle Recht zum Widerruf und Rückabwicklung der Lebensversicherung?

Die Möglichkeit der Rückabwicklung der Lebensversicherung besteht für die Versicherten in Deutschland noch nicht lange. Tatsächlich gestaltete sich die Lage für die deutschen Versicherungsnehmer aufgrund einer nicht wirklich verbraucherfreundlichen Rechtssprechung ungünstig. Dies änderte sich durch eine Entscheidung des in Luxemburg ansässigen Europäischen Gerichtshofes (EuGH), der konträr zur bislang existenten Rechtssprechung in Deutschland entscheiden hatte. Hierzulande war der Rücktritt nämlich trotz erfolgter Widerspruchsbelehrung nicht mehr möglich, sobald der Versicherte seine erste Prämienzahlung aus seinem Vertrag geleistet hatte. Dies sahen die europäischen Richter als extrem verbraucherfeindlich sowie mit dem geltenden EU-Recht nicht vereinbar an und schlossen sich dieser Rechtsgrundlage nicht an. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe zog postwendend nach.

Im Dezember 2013 entschieden die Richter des IV. Zivilsenats ebenfalls zugunsten der Versicherten: Bei fehlender oder mangelhaft gestalteter Widerrufsbelehrung ist die Rückabwicklung der Lebensversicherung möglich.

Millionen Versicherungsnehmer könnten profitieren von der Rückabwicklung ihrer Lebensversicherung

Das Ausmaß der Änderung der Rechtslage ist laut Bund der Versicherten drastisch. Schätzungen zu Folge dürften weit mehr als 50 Prozent aller Altverträge aufgrund der unzureichenden Belehrung so gestaltet sein, dass die Versicherten verlangen können, dass die damals geschlossene Police rückabgewickelt werden muss. Woher diese große Menge an Verträgen, die zum Widerspruch berechtigen? Dafür gibt es gleich zwei Gründe. Zum einen, weil der durch die Rechtsprechung erfasster Zeitraum zwischen 1994 und 2007 relativ groß ist, sodass hier Millionen von Policen erstellt worden sind. Zum anderen, weil nun auch die Kunden, die ihren Vertrag bereits gekündigt haben, die nachträgliche Rückabwicklung ihrer Lebensversicherung beziehungsweise fondsgebundenen Rentenversicherung noch nachträglich verlangen können.

Das Problem: Viele Versicherte wissen nicht, dass ihnen diese Möglichkeit zusteht – und wissen zudem nicht, wie sie ihre Ansprüche erfolgreich geltend machen können. Hier hilft PARUG.de als unabhängig arbeitende Einrichtung, die den Versicherungsnehmer dabei unterstützt, ohne jegliches Risiko und Kosten die Rückabwicklung seiner Lebensversicherung durchzusetzen und auf diese Wege sein Geld wiederzuerlangen. Denn oft fühlen sich die Versicherungsnehmer in ihrem konkreten Fall alleine gelassen und wünschen sich in der ungleich wirkenden Machtkonstellation eines privaten Kunden und eines großen Versicherers einen verlässlichen Partner an ihrer Seite. Die Alternative – eine bestehende Forderung über die Hilfe eines Anwalts einzuklagen – scheuen viele Kunden aus gutem Grund. Sie fürchten, im Falle einer Niederlage, nicht nur ihr Geld nicht zurückzubekommen, sondern zudem auch auf hohen Anwaltskosten sitzenzubleiben. Darüber hinaus haben sie auch Respekt vor dem gut aufgestellten juristischen Apparat der großen Versicherungskonzerne. PARUG.de bietet diesen Menschen nicht nur eine umfassende Spezialisierung auf dem Gebiet der Rückabwicklung einer Lebensversicherung oder auch anderer Versicherungsverträge, sondern ist auch der Partner für Recht und Geld, der seinen Kunden Unterstützung OHNE jegliches Kostenrisiko leistet.

Auch Martin B. hat diesen Weg gewählt und nicht nur von der Kompetenz und Erfahrung von PARUG.de profitiert. Die umfassende Beratung und die Hilfe durch Musteranschreiben haben ihm auch das gute Gefühl gegeben, professionell unterstützt die Rückabwicklung der Lebensversicherung anzugehen.

Hier können Sie Ihre Lebensversicherung rückabwickeln

Rückabwicklung der Rentenversicherung oder Lebensversicherung- wie viel Geld steht dem Versicherten zu?

Bei der Frage, auf welche Erstattungsbeträge die Versicherungsnehmer aus der Rückabwicklung ihrer Lebensversicherung hoffen können, herrscht vielfach Unsicherheit. Diese ist auch dadurch begründet, dass die Gesetzesänderung noch nicht lange vorherrscht und sich vielfach auch noch nicht bei den Kunden herumgesprochen hat. Wichtig zu wissen: Der Rückzahlbetrag, zu dem die Versicherungskonzerne bei Vorliegen der Voraussetzungen für den Widerspruch zurückzuzahlen haben, ist in den meisten Fällen nicht mit der Summe der geleisteten Beiträge identisch. Dies hat vor allem zwei wichtige Gründe:

Zum einen hat der Versicherungsnehmer bei einer Rückabwicklung der Lebensversicherung auch einen Anspruch auf eine Verzinsung seiner gezahlten Prämien. Diesem Anspruch liegt die einfache Tatsache zugrunde, dass die Versicherer mit der geleisteten Zahlung eine Rendite erwirtschaften konnten und der Versicherte im Gegenzug dieses Geld nicht wertsteigernd anlegen konnte. Der andere Grund für die Beitragsdifferenz bei der Rückabwicklung einer Lebensversicherung ist der, dass der Versicherungskonzern während der Laufzeit ja durchaus für das Todesrisiko des Versicherten eingetreten wäre – und für diese sich aus dem zu diesem Zeitpunkt dann ja bestehenden Vertrag auch zu entlohnen ist. Wie hoch die tatsächliche Rückzahlung also ist, muss im Einzelfall geprüft werden. Leistungsstarke Partner wie PARUG.de begleiten diesen Prozess mit Kompetenz und immer mit Blick auf die Interessen der Versicherungskunden.

Weiterhin wichtig: Auch die bei einer Rückabwicklung anfallende Kapitalertragssteuer sowie der Solidaritätszuschlag müssen dann natürlich vom Versicherten nachträglich beglichen werden. Dies ist nur gerecht, da der Versicherungskunde ja nun nach der Abwicklung wieder über das freigewordene Kapital verfügt und aus diesem Grunde auch mit den einschlägigen Vorschriften rund um Kapitalerwerb behandelt werden muss.

Ein Beispiel macht die Rückabwicklung einer Lebensversicherung anhand einer einfachen Berechnung deutlich.

Martin B. hat an seinen Versicherungskonzern als Prämie für seine Lebensversicherung von Juli 2005 bis einschließlich Juni 2015 monatlich 100 Euro bezahlt. Dies entspricht einer Gesamtleistung von 12000 Euro. Aufgrund von Vermittlungsprovision und Gebühren hat der Vertrag jedoch 2015 einen Wert von nur 11000 Euro. Hätte Herr B. den Betrag von 100 Euro monatlich damals anders angelegt, zum Beispiel in einen Bausparvertrag oder auch in eine individuelle Altersvorsorge investiert, wäre ihm ein deutlicher Nutzen sicher gewesen – vor allem im Vergleich zu seiner Lebensversicherung, die nur im Todesfall an die Angehörigen zahlt.

Herr B. hat bei Vertragsabschluss keine schriftliche Widerrufsbelehrung seitens seines Versicherers erhalten. Mithilfe von PARUG.de und deren vorbereiteten Musterschreibens legt er nun Widerspruch ein. Er fordert aus der Rückabwicklung seiner Lebensversicherung nicht nur die 12000 Euro, die er an Prämien gezahlt hat, sondern auch 4 Prozent Zinsen aufgrund entgangener Anlagerendite. Dass er beziehungsweise seine Angehörigen für den eventuellen Leistungsfall durch den Versicherungskonzern geschützt waren, weiß er, und kalkuliert einen berechtigten Abzug durch die betreffende Versicherungsgesellschaft ein.

Lebensversicherung erst widerrufen und dann mit PARUG rückabwickelnWichtig zu wissen: Die in diesem Beispiel angenommenen 4 Prozent Zuschlag aufgrund entgangener Zinsgewinne sind allerdings nur ein Richtwert. In vielen Fällen forderten die Versicherten bei der Rückabwicklung ihrer Lebensversicherung auch andere Prozentsätze, teilweise sogar 7 Prozent, zurück. Das macht auch Sinn, wenn man bedenkt, dass es der Versicherer ist, der in diesem Fall nachweisen muss, mit dem Geld seiner Kunden eine geringere Rendite erwirtschaftet zu haben.

Gut zu wissen:

Erfahrene Experten wie das Team von PARUG.de wissen, dass auch der gut informierte Laie im Versicherungsdschungel oft nicht die Übersicht über seine Ansprüche behalten kann und haben einige wertvolle Tipps für Versicherungskunden parat. Wichtig sind vor allem die folgenden Informationen:

– Der Vertrag darf bei einer geplanten Rückabwicklung der Lebensversicherung auch bereits gekündigt sein. Konkret bedeutet das, dass Versicherte, die mit ihrer Police unzufrieden sind und einen Widerspruch planen, auf jeden Fall gleich einmal prophylaktisch kündigen sollten, um nicht noch mehr Geld zu verlieren.

– Rund um den Widerspruch ist es auch wichtig zu wissen, dass der einfache Hinweis seitens des Versicherers, der Widerspruch müsse abgesendet werden, nicht ausreicht. Ein Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom Mai 2015 (Az. 12 U 122/12) fordert in der Widerspruchsbelehrung den Passus, dass die Schriftlichkeit unverzichtbar ist. Dies bedeutet, dass der Widerspruch in Textform abzusenden ist, sodass für einen Widerspruch auch die Mitteilung via E-Mail oder Telefax zulässig ist.

– Richtig ist, dass sich die Konzerne bei der nachträglichen Rückabwicklung einer Lebensversicherung den erfolgten Versicherungsschutz bezahlen lassen dürfen. Versicherungskosten, Verwaltungsaufwand und eine Provision für den Abschluss des Vertrags dürfen im Rahmen der Abwicklung jedoch nicht geltend gemacht werden. Hier lauert für Versicherte, die die genaue Rechtslage nicht kennen, eine große Falle.

– Besonders wichtig: Forderungen, die aus einer Rückabwicklung entstehen, verjähren nicht. Ein Widerspruch bewirkt also auch nach zehn Jahren oder mehr noch die gleichen Ansprüche wie ein unmittelbarer Widerspruch nach Vertragsabschluss. Auch hier irren viele Verbraucher, wenn sie meinen, nach vielen Jahren sei bezüglich einer Rückabwicklung ihrer Lebensversicherung nichts mehr auszurichten.

Mithilfe stichfester und rechtssicherer Musterschreiben wie von PARUG.de bewegen sich Versicherte ohne Kostenrisiko auf der sicheren Seite. Sie bieten dem Versicherten alle Bestandteile für seinen rechtskonformen und damit mit guten Erfolgsaussichten gekrönten Widerruf und erleichtern dem Versicherungsnehmer zudem das Leben, indem sie ihm Rechercheaufwand und Nerven sparen. Zudem kann PARUG.de auch bei der sinnvollen Neuanlage von Geldern durch eine hohe Beratungskompetenz helfen – und einen erneuten Fehler mit nachfolgender Unzufriedenheit vermeiden.

Hier können Sie Ihre Lebensversicherung widerrufen und rückabwickeln

Unterstützung vom BGH zum rückabwickeln der Lebensversicherung

Wer im Hinblick auf die Rückabwicklung seiner Lebensversicherung und die dafür nötige Kommunikation mit seinem betreffenden Versicherer eine rechtliche Quelle sucht, findet Hilfe von oberster Stelle. Der Bundesgerichtshof hat einige einschlägige Urteile gefällt. Die hilfreichen Aktenzeichen: IV ZR 76/11, IV ZR 384/14 sowie IV ZR 448/14. Hilfe bieten allen, die Rat und Information suchen, auch einige Entscheidungen der Oberlandesgerichte. Die Beschlussfassung des Europäischen Gerichtshofes, die bahnbrechend für Interessenten an einer Rückabwicklung ihrer Lebensversicherung ist, findet sich unter dem folgenden Aktenzeichen: NJW 2014, 452 vom 19.Dezember 2013.

Auch wenn Laien die detaillierte Beschlussfassung nicht im Einzelfall verstehen – wichtig ist es, dass der Versicherte um die Existenz von derartigen Rechtsprechungen weiß, um in der Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Versicherer eine solide Basis für die eigene Argumentation zu haben. Bei PARUG.de sind die Informationen über die konkrete Rechtslage in der umfassenden Beratung selbstverständlich inbegriffen.

Nicht nur Lebensversicherungen widerrufbar

Wer sich als Laie mit Versicherungen und ihren verschiedenen gesetzlichen Bestimmungen auseinandersetzen muss, tut sich verständlicherweise oft schwer. Deshalb ist es gut, Fachleute wie die Mitarbeiter von PARUG an der Seite zu wissen. Gute Information ist wichtig und eine solide Basis für ein gezieltes und erfolgversprechendes Vorgehen. Deshalb finden Sie hier an dieser Stelle einen Überblick über verschiedene Versicherungsmodelle und deren Chancen auf eine Rückabwicklung.

Gute Chancen auf Rückabwicklung:
Hauptsächlicher Schwerpunkt rund um die Regelung, dass eine mangelhafte Widerrufsbelehrung zu einer nachträglichen Rückabwicklung führt, ist die klassische Kapitallebensversicherung (das Abschließen im Zeitfenster von Juli 1994 bis Dezember 2007 ist natürlich Voraussetzung). Kann hier der Versicherungskonzern nicht nachweisen, den Vertragsunterlagen eine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung beigelegt zu haben, ist die Rückabwicklung der Lebensversicherung in der Regel möglich. Das Gleiche gilt sinngemäß für Verträge, die der privaten Rentenversicherung dienen. Sowohl Verträge mit als auch ohne Anlage durch einen Fond sind mit der neuen Regelung nachträglich rückabzuwickeln. Klassische Fälle im Bereich der Basis- beziehungsweise Förderrenten sind die Versicherungsmodelle nach Riester oder Rürup.

Wenig Chancen auf Rückabwicklung:
Deutlich schlechter im Vergleich zu Lebens- und Rentenversicherung im Hinblick auf eine Rückabwicklung von Versicherungsverträgen sieht es bei der Risikolebensversicherung und der Berufsunfähigkeitsversicherung aus. Hier steht nämlich nicht die Ansparkomponente im Vordergrund, sondern die tatsächliche Absicherung eines Risikos. Der Schutz ist das Entscheidende – und auf diesen sollte auch nicht verzichtet werden. Eine Rückabwicklung einer Lebensversicherung auf Risikobasis oder der Berufsunfähigkeitsversicherung brächte zudem auch wenig finanziellen Gewinn. Der Ansparbetrag bei diesen Modellen ist sehr gering, sodass natürlich auch die Auszahlung im Widerrufsfall sehr gering ausfallen würde. Ausnahme: Wer einen dieser beiden Versicherungstypen mit dem Vorsatz loswerden will, sich eine lohnenswertere Versicherung in diesem Bereich zu suchen, kann den Weg des Widerspruchs natürlich wählen.

Keine Chance auf Rückabwicklung:
Sparpläne, zum Beispiel in Zusammenhang mit Riester, sind von der nachträglichen Rückabwicklung grundsätzlich ausgeschlossen. Der Grund ist einfach: Hier schließt der Kunde keinen Vertrag mit einem Versicherer ab, sondern mit einer Bank. Und diese Art von Verträgen fällt nicht unter die neuen rechtlichen Regelungen.

Rückabwicklung der Lebensversicherung: Fazit

Aufgrund der oft mangelnden Rendite und besseren Anlagemöglichkeiten, macht eine Rückabwicklung einer kapitalbindenden Lebensversicherung in vielen Fällen Sinn. Die Nutzung der neuen Rechtslage rund um das Widerrufsrecht macht dies für den Versicherten oft unkompliziert möglich.

Auch Martin B. ist froh, mit Unterstützung von PARUG.de OHNE jegliches Kostenrisiko den Weg der Rückabwicklung gegangen zu sein. Den fünfstelligen Betrag, den er aus diesem Vorgang erhalten hat, steckt er wie geplant in die Sanierung seiner Immobilie. Darüber hinaus nutzt er die Beratungskompetenz von PARUG.de, um sich nach einer anderen geeigneten Anlage- beziehungsweise Absicherungsmöglichkeit umzusehen. Diese wird ihm nicht nur eine vergleichsweise höhere Schutzwirkung, sondern auch eine bessere Rendite einbringen.

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